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Der Kirchhof von Rieben

Erste Ergebnisse der archäologischen Baubegleitung 2011,
eine ausführliche Darstellung finden sie auf visuelle archäologie.

Beim Umbau der Kirche zu einem kombinierten Gemeinde- zentrum wurde ein Sanitäranbau südlich der Kirche errichtet und dabei mehr als 60 Gräber freigelegt und dokumentiert. Im Plan rechts sind die Gräben für das Fundament südlich der Kirche und der abgerissenen Sakristei zu sehen; eine Trasse für die Versorgungsleitungen führt von hier nach Nordosten zur Straße. Das vom Bau unberührte Kirchhofareal ist schraffiert. Bei den vorgefundenen Gräbern handelt sich ausnahmslos um christliche Bestattungen, die im Zeitraum ab der Ortsgründung im 13. oder 14. Jh. bis ins 19. bzw. 20. Jh. begraben wurden. Trotz des einheitlichen christlichen Grabritus unterscheiden sich die Gräber im Detail, sei es durch die Art der Särge oder durch zum Teil recht aufwendigen Totenschmuck.

Die Fotos der Bestattungen können zur Vergrößerung angeklickt werden. Um zu dieser Seite zurückzukommen, klicken sie einfach wieder auf das Bild.

Für den Umbau im Kircheninneren musste der Fußboden im westlichen Teil um einige Zentimeter abgesenkt werden. Das aus überwiegend Sand und Bauschutt bestehenden Material unter den Bodenziegeln wurde gesiebt und dabei fünfzehn Münzen bzw. münzähnliche Metallobjekte gefunden (Bild unten). Die ältesten Münzen, sogenannte Brandenburgische Hohlpfennige, stammen aus dem 14. Jahrhundert, die jüngste Münze ist ein Pfennig aus dem Deutschen Reich von 1896.

Weiterführende Links:
Informationen zum Kirchenumbau von der Evangelischen Kirche
Informationen zum Kirchenumbau von der Märkischen Allgemeinen
Informationen zur Dorfkirche
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